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Florian und Adrian on tour: „Hauptsache, mit Bulli!“
Erfolgsaktion zugunsten der an Muskeldystrophie erkrankten Kinder

Zu Oma und Opa, zum Arzt, zur Therapie oder zum Kinderkarneval der Caritas: Florian und Adrian freuen sich über jeden Ausflug ins Abenteuer Leben, aber: „Hauptsache, mit Bulli!“
Der behindertengerecht umgebaute VW-Transporter steht jetzt dank immenser Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung vor dem Zuhause der Familie Vogt in Salzbergen, deren sechs und acht Jahre alten Söhne unheilbar an Muskeldystrophie erkrankt und in ihrer Bewegung fortschreitend eingeschränkt sind.
Auf Initiative des gemeinnützigen Vereins „De Steider Rasenrenner e.V.“ wurde im August vergangenen Jahres unter www.florianundadrian.de eine beispiellose Spendenaktion zugunsten der beiden kranken und doch so lebensfrohen Kinder gestartet. Bereits Anfang Dezember konnte der Wagen bestellt und anschließend entsprechend umgebaut werden. Materiell gesehen hat der Wagen einen Wert von rund 50.000 Euro, für Florian und Adrian ist er wohl unbezahlbar.

 

Ein behindertengerechtes Fahrzeug sorgt in Salzbergen für große Freude: Dank immenser Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung bleibt das Leben von Florian und Adrian Vogt im Rollen.

Foto: Anne Bremenkamp

Denn der achtjährige Florian ist mittlerweile permanent auf seinen Rollstuhl angewiesen. Über die im geräumigen Fahrzeug integrierte Rampe lässt sich Florian mühelos transportieren und entsprechend sichern, ohne dass er seinen Rollstuhl verlassen muss. Adrian klettert stolz auf den schwenkbaren Sitz an Florians Seite, doch irgendwann wird auch er das Fahrzeug nicht mehr aus eigener Muskelkraft erklimmen können. Dass Florian und Adrian ein großes Stück Lebensqualität gewonnen haben, ist den vielen Menschen und Unternehmen zu verdanken, die mit kleinen und großen Spenden, aber auch mit verschiedensten Ideen und Aktionen emotionale Anteilnahme und mitmenschliche Tatkraft bewiesen und mit ihrer Hilfsbereitschaft auch die Eltern Jessica und Frank Vogt tief bewegt haben. Dazu gehört auch die Bürgerstiftung Salzbergen, die die Spendenaktion der Steider Rasenrenner finanziell und ideell intensiv begleitet hat. „Hut ab!“, äußerte Bürgerstiftungsvorsitzender Wolfgang Amberge seinen Respekt vor dem überwältigenden Spendenerfolg, der beweise, dass man gemeinsam viel Gutes bewegen kann.
„Insbesondere die Kinder haben, nicht nur als St. Martins-Sänger, immer wieder rührende Solidarität mit Florian und Adrian bewiesen“, erinnert sich Konrad Leifeling als Vorsitzender der Steider Rasenrenner an einen ganz besonderen Anruf in der Adventszeit: Ein kleines Mädchen wollte auf alle seine Weihnachtsgeschenke verzichten und stattdessen für die Jungen spenden. Seinen Ursprung hatte die Spendeninitiative in dem alljährlich stattfindenden Rasenmähertreckerrennen, das sich als Event mit Geselligkeits- und Unterhaltungswert längst einen Namen gemacht hat. Inspiriert von dem immensen Spaß, den Florian und Adrian an den motorisierten Rennern haben, wollen die Steider Rasenrenner ihr Programm am 15. und 16.9. 2012 um ein integratives Kinderrennen erweitern und starten aus diesem Grund eine neue Sammelaktion: Rasenmähertrecker, ungenutzt oder auch defekt, die, neu instand gesetzt, in ihrer Lebenswelt eingeschränkten Kindern ein Gefühl der Freiheit geben.

© Neue OZ

 
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