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„Gesellschaftliche Verantwortung über Landesgrenzen hinweg“
DKSB Rheine zeichnet Bürgerstiftung Salzbergen mit Kooperationselefanten aus

bk Salzbergen
„Ich werd riesengroß für dich, ein Elefant für dich, ich trag dich meilenweiter übers Land.“ Der Song der Band „Wir sind Helden“ drückt einen starken Beistand aus, den auch der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) von Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen angedeihen lässt.
Mit dem „Bunten Elefanten“ hat der DKSB Rheine e. V.  jetzt die Bürgerstiftung Salzbergen als einen wertvollen Kooperationspartner ausgezeichnet. Erst vier Einrichtungen im Kreis Steinfurt dürfen einen Bunten Elefanten ihr Eigen nennen, die Bürgerstiftung Salzbergen ist jetzt der erste Preisträger dieser Art in Niedersachsen.
Seit ihrer Gründung unterstützt die Bürgerstiftung Salzbergen den DKSB in Rheine jährlich mit einem zweckgebundenen Sockelbetrag zum Wohle der Salzbergener Kinder, die Mobbing, körperliche, seelische, sexuelle Gewalt oder Vernachlässigung erfahren.

  Der Deutsche Kinderschutzbund Rheine e.V. hat die Bürgerstiftung Salzbergen als wertvollen Kooperationspartner über Landesgrenzen hinweg symbolisch mit seinem „Bunten Elefanten“ ausgezeichnet. V. l.: Wolfgang Amberge, Sabine Busch-Murray, Clemens Freiherr von Twickel und Hubert Rausing.

Denn auch wenn Salzbergen eigentlich zum DKSB-Bezirk Lingen gehört, so zeigen langjährige Erfahrungen, dass sich Salzbergener Kinder in Nöten aufgrund der räumlichen Nähe zumeist an den DKSB Rheine wenden, zumal viele auch weiterführende Schulen in der westfälischen Emsstadt besuchen und dadurch auch die Präventionsprojekte des örtlichen DKSB kennen.
„Die dauerhafte Unterstützung der Bürgerstiftung Salzbergen ist ein vorbildliches Symbol gesellschaftlicher Verantwortung über alle Landesgrenzen hinweg“, dankte Diplom-Psychologin Sabine Busch-Murray als Leiterin des Kinderschutzzentrums des DKSB Rheine während der Preisübergabe auf Gut Stovern. Dort hat die Bürgerstiftung Salzbergen ihren Ursprung, denn sie liegt in der Familie von Twickel begründet und will unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen, wenn andere Zuständigkeiten nicht mehr greifen. Sabine Busch-Murray verwies darauf, wie wichtig es sei, nicht in bürokratischen Zuständigkeiten zu denken, Kinder in Not nicht erst durch drei Instanzen zu schicken und ihnen so vielleicht den Mut zu nehmen, notwendige Hilfe zu suchen. Unbürokratisch und schnell müsse Hilfe funktionieren, um Kinder sofort zu stabilisieren und ihnen Sicherheit zu bieten. Denn jede einzelne Kindeswohlgefährdung sei eine zuviel, umso entscheidender sei ein professionelles und schnell erreichbares Hilfssystem, das dank der Bürgerstiftung für Salzbergener Kinder fast vor der eigenen Haustür liegt. Dass dennoch möglichst kein Kind den Schritt zum DKSB wagen muss, das wünschte sich Wolfgang Amberge als Vorsitzender der Bürgerstiftung. Gemeinsam mit Clemens Freiherr von Twickel und Hubert Rausing freute er sich über den bunten Rheinenser Kooperationselefant des DKSB als erste Auszeichnung der Bürgerstiftung – für eine starke und grenzenlose Lobby für Kinder und Jugendliche aus Salzbergen.

 

 
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